Friedrich Wilhelm Marpurg:
»Versuch über die musikalische Temperatur,
nebst einem Anhang über den Rameau- und Kirnbergerschen Grundbaß«
(Breslau, bey Johann Friedrich Korn, 1776)
Durchsuchbarer Volltext nach dem Erstdruck
(Vorlage: Bayerische Staatsbibliothek; transkribiert von Georg Thoma mit KI-Unterstützung; Kritischer Bericht)
<S. [unpag.] / PDF 1>
Friedrich Wilhelm Marpurgs,
Königl. Preuß. Kriegesraths,
Versuch
über die musikalische
Temperatur,
nebst einem
Anhang
über den Rameau- und Kirnbergerschen
Grundbaß,
und vier Tabellen.
*Tantam semper potentiam veritas habuit, ut nullis machinis, aut cuiusquam hominis ingenio, aut arte subuerti potuerit.*
*Cic.*
[Vignette; darunter eine gestochene Schreibschrift-Signatur (vermutlich Namenszug des Kupferstechers), nicht sicher entzifferbar]
Breslau,
bey Johann Friedrich Korn,
1776.
<S. [unpag.] / PDF 2>
<S. IX / PDF 9>
Inhalt.
-Kommentar an Ort und Stelle vermerkt, statt die Akkolade selbst grafisch nachzubilden. [by Claude:] Im Original sind die folgenden drei Zeilen durch eine geschweifte Klammer als „der Rationen" zusammengefasst. [by Claude:] Im Original sind die folgenden drei Zeilen durch eine geschweifte Klammer als „Theilung" zusammengefasst. [by Claude:] Im Original sind die folgenden vier Zeilen durch eine geschweifte Klammer als „Eine ungleichschwebende Temperatur von" zusammengefasst. [by Claude:] Im Original sind die folgenden vier Zeilen durch eine geschweifte Klammer als „Eine [Temperatur]" zusammengefasst. [by Claude:] Auftragsgemäß endet die Transkription des Inhaltsverzeichnisses hier (PDF-S. 14, unterhalb eines rein dekorativen Druckerornaments, das nicht mittranskribiert wird). Der Haupttext „Versuch über die musikalische Temperatur" selbst (Fliegentitel PDF-S. 15, Vorbericht PDF-S. 3–8, Haupttext gedr. S. 1–228) bleibt weiterhin ein offener, gesondert zu beauftragender Abschnitt. Ab hier (neuer Arbeitsauftrag) folgt die Transkription des „Anhang über den Rameau- und Kirnbergerschen Grundbaß" (gedr. S. 229 ff.). [by Claude:] Seitenoffset für den Anhang empirisch verifiziert durch Rendern einzelner PDF-Seiten (pdftoppm -r 150`): PDF-Seite = gedr. Seite + 16 (z. B. gedr. S. 229 trägt im Druck sichtbar die Zahl „229" und liegt auf PDF-S. 245). Zwischen dem Ende des Haupttextes (gedr. S. 226, PDF-S. 242, Schluss des Fünfundzwanzigsten Abschnitts, §. 241) und dem Beginn der Anhang-Einleitung (gedr. S. 229, PDF-S. 245) liegen zwei unpaginierte Blätter: der Anhang-Zwischentitel (PDF-S. 243) und dessen unbedruckte Rückseite mit der Bogensignatur „P 2" (PDF-S. 244). Die gedruckten Seitenzahlen 227–228 kommen im Druck nicht vor (Sprung von 226 direkt auf 229); dies wird hier als Befund festgehalten, nicht stillschweigend angeglichen. Digitalisatqualität dieses PDFs (Bayerische Staatsbibliothek München) ist deutlich besser als die zuvor für einen kleinen Ausschnitt genutzte archive.org-Fassung (s. Datei „Marpurg 1776 – Temperatur.md", nun durch die vorliegende Transkription superseded, s. dortiger Vermerk). [by Claude:] PDF-S. 244 (Rückseite des Zwischentitels) ist unbedruckt bis auf die Bogensignatur „P 2" am Fuß, die wie stets nicht mittranskribiert wird. [by Claude:] Transkription in dieser Sitzung bis hierher (gedr. S. 247 / PDF-S. 263, sauberer Absatzschluss am Ende des §. 265) fortgeführt. Am Fuß von gedr. S. 247 steht als reine Bogensignatur „Q 4" (nicht mittranskribiert) sowie als verwaiste Gliederungsmarke „§. 266." (Vorwegnahme der nächsten Paragraphenüberschrift am Seitenfuß, nicht mittranskribiert; §. 266 erscheint stattdessen regulär am Kopf von gedr. S. 248). Fett-Schriftschnitt-Regel (Abschnitt „Hervorhebungen" der Transkriptionsregeln) kam in diesem Ausschnitt nicht vor; alle Auszeichnungen hier sind gesperrt/Antiqua-Auszeichnungen, daher durchgehend kursiv. Notenbeyspiele: In §.254–255, §.257 und §.262 verweist Marpurg auf „Fig. 20"–„Fig. 31" – diese Notenbeispiel-Nummern gehören erkennbar zu den separaten Kupfertafeln des Bandes (vgl. Titelblatt: „…und vier Tabellen"), nicht zu innerhalb des Anhangtextes selbst abgedruckten Notenbildern; auf den transkribierten Seiten selbst erscheint kein eingedrucktes Notenbeyspiel, daher keine Bildeinbettung nötig. Die Fußnote zu §.259 (Horaz-Zitat) ist im Druck stark verblaßt und in kleinem Antiqua-Schriftgrad gesetzt; die Lesung „Cui lecta potenter erit res, nec facundia deseret hunc, nec lucidus ordo" folgt dem bekannten Horaz-Vers (Ars poetica, Z. 40–41) und stimmt mit dem noch erkennbaren Schriftbild überein, konnte aber wegen der Bildqualität nicht in jedem Buchstaben letztgültig verifiziert werden – dies wird hier ausdrücklich als Unsicherheit vermerkt. Offen für eine Fortsetzung: gedr. S. 248–314 (PDF-S. 264–330, nach Offset +16) sind noch nicht transkribiert; dies umfaßt den Rest des Zweyten Abschnitts (ab §. 266) sowie den Dritten bis Zehnten Abschnitt vollständig. Der Offset PDF = gedr. + 16 gilt nach Befund durchgehend innerhalb des Anhangs (keine weiteren unpaginierten Zwischentitel bis mindestens gedr. S. 247 beobachtet); vor einer Fortsetzung sollte er an ein oder zwei Stichproben nahe S. 260 und S. 300 nochmals gegenkontrolliert werden, falls dort ein weiterer Abschnittswechsel mit eigenem Zwischentitelblatt vorkommt. %%